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Die kleine Schnecke

Wasser, Wasser, Wasser…im Sommer das Highlight für die kleine Schnecke. Wie alle Kinder liebt er dieses Element wahnsinnig! Darum stellen wir jedes Jahr einen großen Pool auf, in dem der Junior dann nach Herzenslust toben, tauchen und spielen kann. Doch auch wenn der Pool einen Durchmesser von 3,05 Meter hat und eine Wassertiefe von ca. 78 cm, reicht er dem kleinen Mann nicht mehr ganz aus. Er will Größeres und Tieferes!

Opa’s Gartenteich kommt ihm da gerade recht *lach* Dieser hat eine Wassertiefe von 1,20 m und er ist ausreichend groß, um darin als Sechsjähriger seine Runden drehen zu können. Dass der Teich auch kleine Fische beheimatet, macht dem kleinen Mann nichts aus. Auch die Algen nicht, die unter Wasser wachsen. Er genießt das Baden in vollen Zügen und mit seinen Schwimmärmchen fühlt er sich sicher, so sicher, dass er sich mittig aufhält und nicht am Rand, an dem er sich bei Bedarf noch festhalten könnte.

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Als die kleine Schnecke und ich unsere Wohnung verließen, morgens um 07:40 Uhr, um in die Schule zu fahren, da fragte der Kleine:

„Habe ich das gemalt?“

Er zeigte auf ein Bild, das im Hausflur angebracht ist. Ich lächelte und schüttelte den Kopf. Erklärend fügte ich hinzu:

„Nein, Du hast das Bild nicht gemalt.“

Er überlegte kurz, sah sich das Bild noch einmal an und sagte dann: „Ich meine das Kritzel Krotzel.“, er deutete darauf und führte weiter aus: „Das Gelbe, habe ich das Gekritzel gemalt?“ Ich habe mir das Bild nun auch noch einmal angesehen und wusste nun, welche Stelle im Bild er gemeint hat. Da musste ich lachen:

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So, da war es also gestern soweit; Schneckchen’s großer Tag war gekommen! Er wurde eingeschult. Natürlich standesgemäß mit flottem Schulranzen und wunderschöner Schultüte (siehe Bild unten!). Er war sooo stolz als er gestern Morgen um 09:15 Uhr seinen Schulranzen schulterte und die riesige und prall gefüllte Schultüte in die Arme nahm. Als ich ihn so vor mir sah, musste ich einen dicken fetten Kloß, der mir im Halse stecken, hinunter schlucken.

Gott, er ist so groß geworden! Und das so schnell!

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Am Donnerstag, dem 20. Juli 2017 war es soweit: die kleine Schnecke hat den Kindergarten für immer verlassen *schnief* Als ich ihn morgens in den Kindergarten fuhr, stieg in mir schon Unbehagen auf; war es doch das vorletzte Mal, dass ich diesen Weg gefahren war.

Die kleine Schnecke hatte gegenteilige Gefühle und freute sich, dass er den letzten Kindergartentag erleben würde. Wehmut äußerte er nur darüber, dass er seine guten Freunde nun nicht mehr (regelmäßig!) sehen würde. Auch für mich ist das traurig, denn er hat sich gut mit den Kindern verstanden und sie hatten sich wirklich gerne gehabt. Er hat immer sehr lebhaft über sie erzählt und mir verraten, welchen Schabernack sie zusammen getrieben hatten.

Als ich den Junior im Kindergarten abgegeben hatte, lief mir die Leiterin über den Weg. „Der letzte Tag.“, habe ich nur gesagt und sie sah mich an, senkte den Kopf und sagte: „Das ist immer traurig. Er ist so lieb. Wir werden ihn vermissen.“

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